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Seit dem vollständigen Abzug der US-Streitkräfte im Jahr 2014 forciert die Stadt Schweinfurt die Konversion der ehemaligen Militärstützpunkte im Stadtgebiet. Auch auf dem Gelände der Kaserne Ledward Barracks soll innerhalb der nächsten Dekade ein neues urbanes Stadtquartier entwickelt werden. Als Nutzungsschwerpunkte sind die Schaffung einer Fläche für eine Landesgartenschau sowie die Bereitstellung von Veranstaltungsflächen und –orten gesetzt worden. Nahezu zeitgleich meldete die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) den Bedarf der Hochschulerweiterung am Standort Schweinfurt an. Im Frühjahr 2015 gaben in diesem Kontext der Freistaat Bayern, die Regierung von Unterfranken, die Stadt Schweinfurt und die FHWS bekannt, dass die Mittel für die Erweiterung der Hochschule, dem sogenannten i-Campus und der i-Factory, bereitgestellt werden. Maßgebliche Ziele dieses Vorhabens sind die Stärkung und Verknüpfung der Forschung und Lehre mit der Praxis sowie die stetige Internationalisierung der Hochschule.

Vor diesen Hintergründen beschloss der Stadtrat im Herbst 2015 für die Konversion des Areals der Ledward-Barracks-Kaserne, einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb auszuloben. Mit dem im Februar 2015 gekürten Siegerentwurf der ARGE Winking & Froh, Hamburg und Kiessling, Berlin, war die Grundlage für die anschließend beauftragte städtebauliche Rahmenplanung für das Ledward-Quartier gefunden. Das Konzept des Entwurfes sieht ein urbanes Quartier mit hoher Freiraumqualität vor, von dem nachhaltige Impulse für die umgebenen Stadtbereiche ausgehen sollen.

Ein wesentliches strukturgebendes Element der Rahmenplanung ist die Grünachse Carusallee. Die Ost-West-Verbindung vom Theodor-Fischer-Platz verläuft nahezu horizontal zum Willy-Sachs-Stadion und erschließt das mögliche Gelände der Landesgartenschau im Norden, die Stadthalle im Südwesten sowie das Campusgelände im Westen des Areals. In Folge dieser außerordentlichen Bedeutung für die Entwicklung des Areals hat sich die Stadt Schweinfurt erfolgreich für das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ beworben. Im Rahmen dieses Programms werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler, respektive internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert.

 

 
       logo schwweinfurt                        Stadt Schweinfurt im Januar 2017
 
 
 
 
 
 

 

 

Gefördert durch:

 

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Historie:

  • Militärstandort ab 1934
  • Fläche ca. 26,2 Hektar
  • über 50 Gebäude und Einrichtungen
  • Abzug der US-Truppen im Jahr 2014
  • seit 2016 Flächenkonversion

 

 

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