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     Landesgartenschau Schweinfurt 2026

     Konzept

Die Stadt befindet sich in einer Phase der Transformation, die vor allem durch den Abzug der US-Streitkräfte geprägt ist. In den Ledward Barracks befand sich die Kaserne der US-Streitkräfte. Bis 2014 lebten in den amerikanischen Kasernen und Wohngebieten, aber auch im Stadtgebiet und dem Schweinfurter Umland, insgesamt bis zu 12 000 Menschen, die direkt oder indirekt in Beziehung zur US Army standen. Bereits kurz nach Bekanntgabe des Abzugs im Jahre 2012 gab es erste Überlegungen, was mit den Konversionsflächen geschehen soll.

Für Askren Manor, dem neuen Stadtteil Bellevue, wird wie in Yorktown Wohnraum geschaffen. Im Osten der ehemaligen Ledward-Kaserne an der Niederwerrner Straße baut die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) Gebäude für ihren internationalen Campus. Zwischen dem Stadion im Westen und dem Theodor-Fischer-Platz im Osten entsteht derzeit die Carusallee, ein nationales Projekt des Städtebaus. Im Nord-Westen wird auf einer Fläche von zehn Hektar die Landesgartenschau 2026 stattfinden.

Ein grünes Band erstreckt sich vom Bürgerpark bis an das Mainufer. Es trägt die LGS bis in die Innenstadt und macht als natürliche Klimaanlage die Landesgartenschau zu einem Großprojekt für mehr Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Schweinfurt. Dazu dienen die vom Stadtrat mit großer Zustimmung gebilligten Korrespondenzprojekte.

 

 

 

Bürgerpark

Die Landesgartenschau 2026 bietet Schweinfurt viele Vorteile. Die Dynamik einer Gartenschau und die damit verbundenen Fördermittel ermöglichen die Integration der frei gewordenen Militärflächen im Nordwesten mit der gesamten Stadt. Der geplante Bürgerpark erfüllt dauerhaft ökologische, ökonomische und vor allem soziale Funktionen. Viele Wünsche aus der Bürgerschaft nach mehr Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sind bereits in die Bewerbung eingeflossen und werden in dem nun anstehenden landschaftsplanerischen und städtebaulichen Wettbewerb zur Landesgartenschau berücksichtigt.

 

 Die Pluspunkte des Bürgerparks

  • Schaffung eines dauerhaften Parks im Westen der Stadt
  • Ort der Begegnung für alle Bevölkerungsgruppen
  • Kinderspielplätze
  • Grüne Ruhezonen, Rückzugs- und Erholungsräume
  • Positive Auswirkungen auf das Stadtklima durch große Bäume, Bepflanzungen und Wiesenflächen
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Großflächige Entsiegelung der Ledward-Barracks
  • Zusammenfassung der städtischen und gesellschaftlichen Aktivitäten zugunsten der Stadtentwicklung
  • Verbesserte Zuschusssituation für Korrespondenzprojekte der Landesgartenschau (Städtebauförderung, FAG, BayGVFG, EU-Fördermittel)
  • Integration und Aufwertung des internationalen Campus FHSW

 

Korrespondenzprojekte

Die Anbindung der Ausstellungsflächen an die Innenstadt spielt im Konzept der Landesgartenschau eine große Rolle. Neben dem Kern- und Ausstellungsgebiet bietet sich die Vernetzung mit weiteren Stadtquartieren an, die miteinander verbunden und aufgewertet werden können, die aber gleichzeitig den Besucherinnen und Besuchern die unterschiedlichsten Aspekte einer interessanten Stadt zeigen. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK der Stadt Schweinfurt sieht die Verbindung der Konversionsflächen über grüne Bänder mit der Innenstadt vor. Die Landesgartenschau bringt den Impuls, über eine Grünraumvernetzung und Aufwertung weiterer Stadtquartiere diese Idee umzusetzen.

 

Plan Schweinfurt 2026