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Landesgartenschau Schweinfurt 2026

 

Ziele der Landesgartenschau

Mit Hilfe einer Landesgartenschau haben in den vergangenen Jahren bereits viele Städte in Bayern nachhaltige Verbesserungen in ihrer Grün- und Freiraumstruktur erreichen und ihre Stadt insgesamt einer interessierten Öffentlichkeit vorstellen können. Eine Landesgartenschau bedeutet einen Imagegewinn für Schweinfurt und viele interessierte Besucher aus dem gesamten Land, denen sich die Stadt mit all ihren Facetten zeigen kann.

Das wichtigste Ziel liegt jedoch in der Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt durch die Herstellung von hochwertigen Freizeit- und Erholungsflächen mit vielfältigem Nutzungsangebot als bleibende Daueranlagen. Landesgartenschau ist Stadtentwicklung und bewirkt eine nachhaltige Aufwertung bislang unerschlossener oder brachliegender Stadtquartiere.

 

Die vier Schwerpunkte der Landesgartenschau sind:

• Die Landesgartenschau ist ein Motor von Stadtentwicklung und Konversionsprozess

• Die Stadt stellt sich dar – Industrie, Kunst und Natur

• Die Stadt feiert

• Die Landesgartenschau schafft bleibende Werte

 

Beteiligung der Öffentlichkeit

Am Tag der Städtebauförderung, aber auch während einer Expertenwerkstatt, zweiter Stadtratswerkstätten und einer Bürgerinformationsveranstaltung wurde informiert und diskutiert. Es wurden Fragen gestellt und beantwortet, Hinweise und Anregungen aufgenommen und in das Konzept eingearbeitet.

 

Konzept

Der der Bewerbung vorausgegangene, umfassende Planungsprozess nimmt zahlreiche Fachplanungen wie „Grüne Bänder“ der Agenda 21, Konversionsgutachten, das ISEK, die Rahmenplanung für die Ledward Barracks und die Carusallee auf. Schweinfurt bewirbt sich mit einem Konzept, das die bisherigen städtebaulichen Planungen (ISEK, städtebaulicher Wettbewerb und Rahmenplan) konsequent weiterentwickelt. Die Planung  wurde von den Büros Umbau Stadt aus Weimar (Herr Vinzenz Dilcher) und dem Büro WGF aus Nürnberg (Herr Prof. Gerd Aufmkolk) entwickelt.

Vorgesehen ist die Entwicklung und Einbindung der Konversionsflächen Ledward Barracks und Kessler-Field, die Schaffung von stadtökologisch wertvollen Grünflächen und Naherholungsbereichen für die Bevölkerung vor. Gleichzeitig werden vorhandene Grünzüge in das Konzept einbezogen, aufgewertet und in einen neuen Gesamtkontext überführt. Die nach dem Ausstellungsjahr verbleibenden Daueranlagen schaffen vielfältig nutzbare Park- und Landschaftsräume, die einen bleibenden Wert für Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt darstellen. Somit wird die Landesgartenschau zu einem Motor und zu einem elementaren Baustein einer nachhaltigen und menschenfreundlichen Stadt- und Grünraumentwicklung.

Als Trittsteine zur Verknüpfung der Innenstadt mit dem Ausstellungsgelände können der Volksfestplatz, der Schuttberg, der Theodor-Fischer-Platz, der Schelmsrasen, und der Spitalseeplatz dienen. Eine weitere Aufwertung von Mainlände und Gutermann-Promenade kann im Ausstellungsjahr die Gäste an den Main locken und langfristig eine bleibende Verbesserung der Beziehung Schweinfurts an den Main erzielen.

 

Vorstudien/Testentwurf

 

 LGS2026

LGS2

LGS1

Konzeptentwurf Landesgartenschau 2026, UmbauStadt GbR/WGF GbR